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21. Mai 2012: „Schallmauer“ erreicht

Sulinger DRK begrüßt 40 000. Blutspender

Besonderer Moment: Margitta Bopf gratuliert dem 40 000. Blutspender - Sulinger Frank Disselberg "durchbrach" diese herbeigesehnte Rekordmarke. Foto: Klaus Winkelmann

SULINGEN (win). Kurz vor 18 Uhr am Montagabend war die „Schallmauer“ endlich erreicht: Das Sulinger DRK-Team um Margitta Bopf begrüßte den lang herbeigesehnten 40 000. Blutspender. Für den Sulinger Frank Disselberg geriet die für ihn eher routinemäßige Spende zu einer echten Überraschung. Denn Margitta Bopf stellte dem „Jubilar“ entweder eine Halbtagesreise für zwei Personen zum Weihnachtsmarkt in Celle oder Karten für das Theater in Weyhe, ebenfalls für zwei Personen in Aussicht. „Für was Sie sich entscheiden, können Sie sich ja überlegen, wenn Sie auf der Liege Ihre Blutspende abgeben“, sagte sie noch.
Dass so viele Spender in Sulingen kommen, ist im Landkreis Diepholz eher ungewöhnlich, weiß man im Team. In den anderen Kommunen sind die Zahlen rückläufig. Diese kreisweit außergewöhnliche Spendenbereitschaft führt Bopf auch auf das große Engagement der Bezirksfrauen vom DRK-Ortsverein zurück. Denn die Blutspendetermine werden schon Tage vorher vorbereitet. Zunächst müssen die Räume für den Blutspendedienst hergerichtet werden. Marianne Gauger und Beate Kastner organisieren dabei den „DRK Blutspende-Service“. Sie stellen sicher, dass die benötigten Speisen und Getränke geliefert werden und bereiten gemeinsam mit einer Helferschar von rund 20 Frauen des DRK-Ortsvereines entsprechend zubereitet und serviert werden. Etwa 100 bis 150 Spender kommen in der Regel zur Spende, viele von ihnen regelmäßig. „Hier geht es meist zu wie bei einem Kaffeekränzchen“, berichtet Margitta Bopf mit einem Schmunzeln.
„Aber das liegt nicht nur an der guten Betreuung durch die Ortsfrauen“, begründet sie den großen Zulauf. Denn das Blutspenden hat durchaus positive Seiten. Im Prinzip handelt es sich bei der Blutspende um einen kostenlosen Gesundheitscheck. Schließlich werden die Blutproben untersucht. Falls sich beim Spender dadurch Hinweise auf Krankheiten ergeben, wird er automatisch informiert. Viele so genannte Erstspender nutzen diesen Umstand. Sie sparen so eine Praxisgebühr und bekommen auch noch „Speis und Trank“.
Neben dem Haupttreffer für die 40 000. Spende gab es auch „Prämien“ für viele „Stammspender“. So lagen schon nett hergerichtete Kaffeepäckchen, ein Badetuch mit einer parfümierte Seife oder gar eine großer Geschenkkorb bereit.

Aus der Sulinger Wochen-Post vom 23.05.2012

25. Mai 2012 19:45 Uhr. Alter: 6 Jahre